Zukunftstag am ZARM

Wir waren beim diesjährigen Girl’s Day am ZARM, dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, dabei! Was wir dort erlebt haben, berichtet Teamleiterin Greta Sondej.

Wie ist der Tag abgelaufen?

„Die Mädchen (Klassen 5-8) führten vormittags im DLR School_Lab Experimente zu verschiedenen Themen der Raumfahrt (u.a. auch zur Schwerelosigkeit) durch. 

Nachmittags besuchten sie das ZARM. Zuerst gab eine spannende Präsentation über den Fallturm, den sie im Anschluss auch gleich besichtigen durften. Dabei schauten sich die Mädchen auch die ZARM-Integrationshalle an, in der wir auch schließlich unseren Stand hatten. In der Integrationshalle werden die Experimente sicher in der Fallkapsel verbaut, die später im Fallturm „fallen“ soll. 

Die Mädchen wurden an unserem Stand in zwei Gruppen aufgeteilt. Während wir jeweils einer Gruppe etwas über unser Projekt und über das REXUS/BEXUS Programm erzählten, konnte die andere Gruppe die Integrationshalle inspizieren.

An unserem Stand konnten die Mädchen unsere Foraminiferen unter dem Mikroskop betrachten, ihren Schalenaufbau anhand der 3D-Modellen besser nachvollziehen, die FlowCell, den Experimentaufbau des Bewegungsversuches sowie das Experimentmodul (REXUS-Rakete) näher inspizieren und natürlich uns jede Menge Fragen zum Projekt und zum REXUS/BEXUS Programm stellen.

Als krönenden Abschluss durften die jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen ein Fallturm-Experiment live miterleben. Über einen großen Bildschirm im Kontrollzentrum des ZARMS konnten sie neben der fallenden Kapsel auch das sich darin enthaltende Experiment beobachten.“

Wie war es, das Projekt zu präsentieren? Wie war die Reaktion der Mädchen?

„Es war hat unheimlich Spaß gemacht unser Projekt zu präsentieren. Natürlich waren wir am Anfang aufgeregt und haben uns gefragt, wie unser Stand bei den Mädchen ankommen wird. Als dann die ersten Mädchen mit einem Lächeln an unseren Stand kamen, eifrig unsere Ausstellungsstücke unter die Lupe nahmen und uns dabei Fragen stellten, waren wir richtig happy.

Die Nachwuchswissenschaftlerinnen interessierten sich für unser Projekt und waren vor allem von unseren Foraminiferen angetan. Sowohl von den Lebenden als auch von den 3D-Modellen. („Sind die winzig!“, „Wo leben denn Foraminiferen?“, Was fressen die denn? „Sind die mit einem 3D-Drucker hergestellt worden? Oh wie cool!“)“

Was war für dich das schönste Erlebnis?

„Das Leuchten in den Augen der Mädchen, als sie die Fallkapsel live über den Bildschirm verfolgen durften und die Bodenvibration der anschließenden Landung ein erstauntes Lachen bei den Mädchen hervorrief.

Als dann ein paar der Mädchen von ihren Lieblingsfächern in der Schule erzählten und dabei erwähnten, dass sie später gerne Biologie studieren möchten, wurde natürlich Scarlett und mir ganz besonders warm ums Herz. „

Gibt es noch etwas, was du sagen möchtest?

„Ich möchte mich beim ZARM für die wunderbare Zusammenarbeit bedanken. Ein besonderer Dank geht auch an unseren Partner, die uns freundlicherweise ein paar der Ausstellungsstücke für den Stand ausgeliehen haben. 

Das positive Feedback vom ZARM, dass wir den Mädchen mit unserem Projekt viel Mut und Zuversicht gegeben hätten, bestärkt und spornt uns an, uns weiterhin für die Nachwuchsförderung einzusetzen. In diesem Sinne freuen wir uns auf den Zukunftstag 2019!“

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