Vom Bau der Rakete REXUS 25

Wie wurde die Rakete 25 schließlich aus allen Modulen zusammengesetzt?

 

Von Bremen ins Esrange Space Centre

 

Der Großteil unseres Experimentaufbaus wurde vorab in einem großen Paket ins SSC Esrange Space Centre geschickt. 

 

Unser technisches Team für die Launch Campaign wurde von Nils und Kay vertreten. Die beiden haben in Kiruna angekommen dann die technische Workstation aufgebaut, in der alle weiteren Aufgaben erledigt werden sollten. Anschließend wurden die Materialien zusammengesucht und die Aufgaben verteilt.

 

 

Elektronik- und kommunikationstest

 

Vor dem Raketenstart muss sichergegangen werden, das alle Anforderungen erfüllt sind. Dazu durchläuft das Experiment verschiedene Stadien von Tests. Für den Elektroniktest musste nun der elektronische Teil unseres Moduls vorbereitet werden. Dazu gehörte unter anderem auch die Kalibrierung unseres Sauerstoffsensors mit Hefeweizen!

 

 

Das vorbereitete Experimentmodul sah für den Elektroniktest dann schon fast vollständig aus – fehlt nur noch das Wasser und die Foraminiferen natürlich. Beim Kommunikationstest wird die Funktionsfähigkeit der Kommunikationssysteme und weiteren Software getestet – schließlich sollen alle Messdaten sicher gespeichert werden. Hierfür wurde das Innenleben dann schon in das REXUS-Modul eingesetzt und in Flugkonfiguration gebracht. Beide Tests haben wir erfolgreich bestanden.

 

 

Füllung des Moduls

 

Der große Moment ist gekommen: nun wird der Wasserkreislauf der Moduls befüllt, ein wichtiger Schritt vor dem Start. Hier trifft die Arbeit des Technikteams und des biologischen Teams zusammen.

Zunächst wurde das Modul vollständig entlüftet, was etwas schwierig war.

 

 

Anschließend wurde es mit Wasser befüllt. Um sicherzugehen, das alles seine Richtigkeit hat, wurde jeder Schritt doppelt überprüft und zu zweit ausgeführt.

 

 

Das fertig gefüllte Modul war bereit für den nächsten wichtigen Schritt: den Bench Test.

 

Benchtest und Aufbau von REXUS 25

 

Während des Benchtests wurden verschiedene wichtige Dinge überprüft. Während des Benchtests fliegen bei der Abtrennung der Abwurfeinheit im obersten Modul Drähte durch die Gegend. Diese wurden mit einer Matte aufgefangen.

Einige Gegebenheiten wurden allerdings nicht während des Benchtests, sondern von uns separat getestet. Zum Beispiel die Sicherung der richtigen Temperatur – ohne ausreichende Isolierung des Moduls würden Temperaturen herrschen, die für die Kleinstlebewesen keinen Lebensraum mehr bieten würden. Während des gesamten Experiments mussten wir daher sicherstellen, dass es möglichst geringe Temperaturschwankungen gibt – weder vom Eis in Nordschweden noch von der Hitze des Raketenstarts sollte die Wassertemperatur der FlowCell stark beeinflusst werden.

 

 

Kurz nachdem der Benchtest erfolgreich bestanden war, begann auch schon der Aufbau der Rakete REXUS 25. Die verschiedenen Experimentmodule wurden zusammengeschraubt. Dieser Vorgang wurde während des Benchtests beim DLR in Oberpfaffenhofen geprobt. Unser Video dazu kann man hier sehen.

 

Dann wurde sie auch schon wieder für den Abflug verpackt. In der Launch Arena wurde sie aufgebaut, sodass jedes Team stolz ein Gruppenfoto aufnehmen konnte. Der Countdown kann beginnen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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